Geschriebenes

8. Oktober 2021

Lesung: Trier spielt – Die Stifte in meiner Schublade

Hallo! Durch mein Buch „Die Stifte in meiner Schublade„, das der Trauerbegleitung gewidmet ist, habe ich öfters mit Trauerbegleitern zu tun. Da die Geschichte bei ihnen sehr gut ankommt, wurde ich Anfang Oktober 2021 von Lacrima zu einer Lesung nach Trier eingeladen. Jährlich findet dort die Veranstaltung „Trier spielt“ statt. In der ganzen Trierer Innenstadt werden Stände aufgestellt, die Kindern verschiedenster Altersgruppen alles Mögliche an Beschäftigungen bieten. Dieses Jahr hatte Lacrima einen Stand, bei dem man sich entweder ein Armband basteln konnte, oder mir beim Lesen zuhören. Das Thema Trauer war bei den meisten Besuchern allerdings weniger beliebt, schließlich wollten sie Spaß haben, und sich nicht mit Emotionen auseinandersetzen. Ich habe […]
4. Mai 2021

Empfehlung – Metro 2034

Hallo! Nachdem ich den ersten Band von Dmitri Gluchowskis „Metro-Reihe“ gelesen hatte, habe ich mir den zweiten Teil „Metro 2034“ vorgenommen. Auch hier kannte ich vorab das Playstation-Spiel, wobei es mit der geschriebenen Geschichte kaum etwas zu tun hat. Während man im Videospiel wieder in die Haut des Protagonisten aus dem ersten Teil schlüpft, erzählt Metro 2034 von Homer, Hunter und dem Mädchen Sascha. Die Geschichte !Achtung Spoiler zu Metro 2033! Wie im Vorgängerroman erzählt Metro 2034 von einem Moskau, dessen oberirdischer Teil nach einem Atomkrieg unbewohnbar geworden ist. Alle Überlebenden fristen ein Dasein in der teilweise zerstörten Metro, dessen Stationen von Faschisten, Kannibalen, Kommunisten und religiösen Spinnern besiedelt werden. Die […]
1. Februar 2021

Empfehlung – Dmitri Gluchowski: Metro 2033

Hallo! In dieser Kategorie möchte ich Empfehlungen zu Dingen aussprechen, die ich persönlich für herausragend halte. Den Anfang macht ein Buch, das ich seit Jahren vor mir her schiebe. Vorher aber noch eine kurze Geschichte über mich: Nachdem ich meinen eigenen Schreibstil finden wollte, habe ich lange Zeit kaum gelesen. Die Geschichte im Detail findet ihr hier. Inzwischen bin ich mit meinem Stil soweit zufrieden und genügend gefestigt, dass ich wieder mit dem Lesen angefangen habe. Das erste Buch seit Jahren ist von dem russischen Schriftsteller Dmitri Gluchowski und nennt sich Metro 2033. Ein Bestseller, dessen Geschichte ich schon durch das gleichnamige Playstationspiel kannte. Jedoch geht das Buch, wie zu vermuten […]
31. Januar 2021

Interview – Childrensbooklist

Hallo! Im Jahr 2019 habe ich für die Seite „Childrensbooklist“ ein Interview auf Englisch gegeben. Die Seite ist inzwischen nicht mehr auffindbar, deshalb poste ich das übersetzte Interview hier noch einmal. Zusätzlich habe ich noch ein paar Kommentare eingefügt. Ich würde inzwischen manche Fragen nämlich anders beantworten.   Wie können Sie als Autor erkennen, wann der richtige Zeitpunkt zum Schreiben ist? Ich arbeite an mehreren Projekten gleichzeitig – auf diese Weise ist immer der richtige Zeitpunkt, um an einem davon zu arbeiten. Manche handeln vom Glück (Glücklichsein mit Nevis), manche von der Trauerbewältigung (Die Stifte in meiner Schublade) und andere erzählen von der Natur (Sarya) oder vom Leben und Rassismus (Schwarz […]
3. Dezember 2020

Lesung: Die Stifte in meiner Schublade

Hallo! Ich habe am 24.11.2020 eine Online-Vorlesung für Lacrima – Johanniter-Zentrum für trauernde Kinder von Die Stifte in meiner Schublade gehalten. Organisiert wurde der Abend von Melanie Hinze, die seit einigen Jahren als Kinder-Trauerbegleiterin tätig ist. Wer ihn nicht kennt, hier nochmal der Klappentext: Leo ist Künstler. Er besitzt seine eigene Galerie, in der er eine besondere Ausstellung für Kinder vorbereitet hat. Während man gemeinsam mit ihm durch seine gemalten Erinnerungen schlendert, erzählt Leo von der schlimmsten Zeit seines Lebens: damals, als seine Mutter krank geworden und gestorben ist. Leo hat diese Ereignisse zu Papier gebracht, um anderen Kindern, denen auch etwas Schlimmes zugestoßen ist, wieder Mut zu machen. Er zeigt, […]
11. Januar 2020

Wie ich anfing zu schreiben

Die folgenden Zeilen habe ich für die Facebook-Seite „Die Zeilenflüsterin“ geschrieben. Es ging darum, eine persönliche Geschichte, die für meine Leser interessant sein könnte, niederzuschreiben. Ich habe mich dazu entschlossen zu teilen, wie ich zum Schreiben gekommen bin. Viel Spaß damit: Wie ich anfing zu Schreiben Ich bin 1986 in Rumänien geboren und als vierjähriger nach dem Fall der Mauer nach Deutschland gekommen. Aufgewachsen bin ich in Bayern mit kleinen Unterschieden in der Tradition, dem Essen und auch einem irgendwie anderen Verhältnis zu Freunden und Familie. In meinen Augen hatte meine Familie ein engeres Verhältnis als die, der anderen Kinder. Bei uns kam mir der Zusammenhalt stärker vor. Man half sich ungefragt und […]
1. Juni 2019

Ablassbrief

Hallo! Ich war auf einem historischen Fest als Mönch verkleidet und dachte mir, dass ich das gern historisch akkurat gestalten möchte. Also hab ich einen Ablassbrief geschrieben, den ich verkaufen wollte, um Spenden für eine wohltätige Organisation zu sammeln. Allerdings hat sich herausgestellt, dass viele Leute komplett dicht machen, sobald man um Spenden fragt. Insgesamt habe ich 18 Euro eingenommen, die ich bei Gelegenheit irgendwo in eine Spendenkasse werfen werde. Wer den Brief lesen mag, findet ihn ein Stück weiter unten. Tes und ich im Mittelalter-Style:     Der Brief       Eines Tages werde ich die Aktion wiederholen, aber wahrscheinlich an einem anderen Ort.    C-L
25. September 2017

Geschriebenes: Brief an eine Brauerei

Betrunken hat man manchmal die besten Ideen, Ob der nachfolgende Text eine gute Idee war, werden wir sehen. Auf alle Fälle saßen wir wie jeden Donnerstag zusammen, spielten Karten und redeten – eins kam zum anderen und Zack – ich sollte einen Brief an eine nicht genannte Brauerei schreiben – Um ein wenig Einrichtung für unsere Halle zu bekommen, in der wir wöchentlich unseren Stammtisch abhalten. Hier könnt ihr meinen Text lesen, ich hoffe er bringt euch zum Schmunzeln:   Sehr geehrtes Brauerei-Team, ich schreibe Ihnen heute aus Einem etwas ungewöhnlichem Anlass und weiß wirklich nicht, wie ich anfangen soll. Ich schreibe als der „Depp vom Dienst“, der nach überschwänglichem Genuss […]
15. August 2017

Geschriebenes: E-Mail an ein Pflegeheim

Hallo zusammen! In diesem Beitrag möchte ich euch eine Art offenen Brief an den Chef eines Pflegeheims lesen lassen. Die nachfolgenden Zeilen habe ich für jemanden aus meinem engsten Bekanntenkreis verfasst. Sie handeln von seinem Schwiegervater, der im Alter an Demenz erkrankt ist. Die Idee für diese E-Mail entstand im Gespräch mit einer Vermittlerin für Pflegekräfte, doch wurde die Mail nie abgeschickt. Nach dem Tod des erwähnten Schwiegervaters wollte man einfach mit der Situation abschießen, was für mich vollkommen verständlich ist. Da ich aber möchte, dass dieser Text gelesen wird und vielleicht von jemand anderem genutzt werden kann, stelle ich ihn öffentlich. Wer möchte, kann die nachfolgende E-Mail für den privaten […]
C-L-Ludwig.com