Bücher – Sticker zu Wie schlafen Dinosaurier?
23. März 2021
Österreich – Hallstatt
1. Mai 2021

Altmünster am Traunsee – Gmunden – Traunkirchen

Bevor die Pandemie anfing, waren Tes und ich in Österreich unterwegs. Wir hatten ein Housesitting für ein älteres Ehepaar in Altmünster am Traunsee gefunden und eine wundervolle Zeit im Salzkammergut. Wir verstanden uns mit den Gastgebern auf Anhieb blendend und durften uns um ihr Haus und die Pflanzen kümmern, während die beiden verreist waren. In den drei Wochen haben wir St. Wolfgang, Hallstatt, Linz, Gmunden und Traunkirchen besucht. In Altmünster selbst sind allerdings wenige Fotos entstanden, darum handelt der erste Beitrag von Gmunden. Vorab allerdings noch vier Bilder aus Altmünster:

Der Traunsee in Altmünster:

Eine Katze, die für ein paar Streicheleinheiten auf mich zu kam

Gmunden

Gmunden liegt am Nordufer des Traunsees und hat etwa 14.000 Einwohner. Die Stadt ist für ihre Keramik bekannt, die seit 1492 in Handarbeit gefertigt wird. Jedes Stück ist ein Einzelstück und dementsprechend preislich im oberen Segment angesiedelt. Wir waren in dem dazugehörigen Werksverkauf, allerdings habe ich nur außen ein Foto geschossen.

Meine Lebensgefährtin Tes und ich haben unseren Tag mit einem ausgedehnten Spaziergang entlang des Seeufers verbracht und fotografiert. Außerdem haben wir einige Zeit bei einem Trödelhändler verbracht, uns mit dem Besitzer eines Cafés ausgetauscht und waren im Innenhof des Schlosses Ort.

Ich vor dem tollen Panorama mit dem Schloss Ort im Hintergrund.

AEIOU

Gmundner Keramik

Das Team Christkind, sehr süße Aktion!

Ich

Tes

Am Nordufer des Traunsee

In einer Gasse vor einem Laden

Die Sprachbarriere

Ich halte die Österreicher für ein Volk der Genießer, speziell merkt man das beim Essen (viel Bio, viel heimisch, viel lokal – sehr lecker) und vor allem beim Kaffee. Ohne Einweisung den Unterschied zwischen Kapuziner, Melange, Einspänner, Brauner und Verlängertem zu kennen, stellte uns nämlich vor ein Rätseln. Außerdem ist ein Mokka in dem Land in etwa ein Espresso, nur werden andere Bohnen verwendet und man kann ihn auch kleinen Schwarzen nennen. Ohne die Begriffe wirklich zu kennen, starrten die Café-Bedienung und ich uns gegenseitig richtig doof an, ich wollte nur einen schwarzen Kaffee mit Milch. 

Dazu haben wir noch Begriffe wie Obers gelernt – was im Endeffekt Sahne entspricht. Der Schlagobers ist also die Schlagsahne. Außerdem haben wir festgestellt, dass Kren Meerrettich und Germ Hefe bedeutet. Germknödel sind also Hefeknödel. Das war mir nicht bewusst, obwohl es logisch ist.

Ich kläre die Kaffee-Unterschiede hier übrigens absichtlich nicht auf. Viel Spaß beim ersten Besuch in einem österreichischen Café.

Sehe ich auch so

Ein Schnappschuss des Schaufensters vom Toilettenmuseum „Klo & So“

Schloss Ort

Die berühmteste Sehenswürdigkeit Gmundens ist das Schloss Ort. Es war die Kulisse der Fernsehserie „Schlosshotel Orth“ und wurde im 10. Jahrhundert erbaut. Es besteht aus einem See- und einem Landschloss, also auf einer kleinen Insel bzw. direkt auf einer kleinen „Landzunge“ mitsamt dem angrenzenden Toscanapark. Das Schloss wird immer mal wieder von Hochwasser heimgesucht, das mithilfe eines Schaubildes im Schlosshof veranschaulicht wird.

Schloss Ort von weiter weg

Malerisches Panorama

Zugang zum Schloss

Im Schloss

Die Hochwassermarken

Da wir nur einen Nachmittag in dem Städtchen verbrachten, kann ich kaum mehr dazu schreiben, sondern möchte euch eher die geschossenen Bilder zeigen.

Traunkirchen

Im Übrigen haben wir noch ein wenig Zeit in der Gemeinde Traunkirchen verbracht. Wir sind zur Johannesbergkappelle gelaufen, waren in der Fischerkanzel und sind einmal quer durch die Gemeinde spaziert.

Die Johannesbergkapelle

Ein Eichhörnchen

Tes

Wer auch immer solche Sticker produziert: weitermachen!

In der Fischerkanzel

Hochwassermarkierung an der Fischerkanzel

Ich überlege noch, ob das HockLecken oder HochlEcken heißt

Der Friedhof der Fischerkanzel – letzte Ruhe mit Aussicht

Der nächste Beitrag handelt von Hallstatt. Der Ort wird außerhalb der Pandemie von chinesischen Touristen geflutet (!), war aber für uns sehr angenehm zu besuchen. Außerdem habe ich Beiträge über Linz und St. Wolfgang geschrieben.

C-L

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