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Deutschland: Leipzig

Die Mitfahrzentrale

In Leipzig kamen wir mit der Mitfahrzentrale an. Dabei schreiben Privatpersonen ihre PKW-Fahrten von Stadt zu Stadt in einer App aus. Andere können sich dann günstig als Mitfahrer einkaufen. Die Abholung und das Ziel werden kurzerhand über die App vereinbart und die Fahrt elektronisch bezahlt. Alles, was man dann noch tun muss, ist am Treffpunkt zu warten. Ein wunderbares System um günstig zwischen größeren Städten zu pendeln.

Das Völkerschlachtdenkmal

Wir ließen uns damals von unserem Fahrer am Völkerschlachtdenkmal abliefern. Persönlich wusste ich ehrlich gesagt nicht, was ich mir darunter vorstellen sollte. Ich kannte den Namen, hatte aber keine Ahnung vom Aussehen oder der Größe des Leipziger Wahrzeichens. Ich staunte dafür nicht schlecht, als wir an dem kleinen Parkplatz vor dem Denkmal aus dem Auto stiegen. Das Gebäude wurde 1913 nach 15 Jahren Bauzeit eröffnet und liegt hinter dem „See der Tränen“. Mit einer Höhe von 91 Metern zählt der Bau zu den größten Denkmälern Europas und ist den Opfern der „Völkerschlacht“ vor Leipzig gewidmet. Hier verlor Napoleon eine Schlacht gegen einen Verbund der Preußen, Russen, Schweden und Österreicher im Jahr 1813. Deutsche kämpften dabei auf beiden Seiten. Im Inneren des Gebäudes findet man große plastische Arbeiten von Rittern, die verschiedene Tugenden darstellen sollen. Ich kann einen Besuch nur empfehlen, das Gebäude ist einfach unvorstellbar imposant und wirkt einzigartig.

Die Innenstadt und ein grandioser Ausblick

Schon beim Aussteigen am Parkplatz hatten wir uns mit einem meiner alten Kumpel getroffen. Ein Leipziger, der uns den Nachmittag über die verschiedenen Viertel der Stadt gezeigt und abends sogar noch sein Bett bereitgestellt hat (Falls er das hier liest: Danke nochmals, Nico!). Die Stadt bietet einem alles, was man möchte, denn jedes Viertel hat seinen eigenen Charakter – von ruhig und gehoben bis hin zu vollgeschmiert und mit hoher Kneipendichte ist alles vorhanden. Im Allgemeinen empfand ich die Stimmung in der Stadt als sehr offen, zuvorkommend und freundlich – Ausnahmen gibt es aber natürlich immer.
In Sachen Kultur besuchten wir noch die wunderschöne Universitätsbibliothek, die einfach traumhaft eingerichtet ist sowie den Panoramaturm in der Innenstadt. Hier befindet sich man auf einer Höhe von etwa 120 Metern und hat einen tollen Ausblick über die Stadt. Sommer wie Winter kann ich  jedem Touristen nur empfehlen die drei Euro Eintritt zu bezahlen. Ein Abend mit Fernsehen, Pizza bestellen und die Füße hoch legen rundete dann unseren Besuch ab.

Als unsere nächste Station hatten wir dann Dresden ins Auge gefasst. Mehr dazu im nächsten Beitrag!

C-L

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