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Barbados

Barbados, mein Favorit

Barbados ist eine 430 km² große Insel mit etwa 280.000 Einwohnern. Die meisten von ihnen haben afrikanische Wurzeln und durch Sklaverei ihren Weg nach Barbados gefunden. Entstanden ist die Insel aus Kalkstein, daher gibt es auf der gesamten Insel kaum Seen. Das Wasser versickert schlichtweg. Das Land war bis zum Jahr 1966 unter englischer Herrschaft, seitdem wird der 30. November als Tag der Unabhängigkeit und Nationalfeiertag gefeiert. Die wohl berühmtesten Persönlichkeiten, die das Land hervorgebracht hat, sind  die beiden RnB-Musiker „Grandmaster Flash“ und „Rihanna“. In Saint Michael, wo Robyn „Rihanna“ Fenty aufwuchs, wurde sogar vor kurzem eine Straße nach ihr benannt – der Rihanna-Drive.

Die Insel gehört zu den 50 reichsten Ländern der Welt und ist unter den 60 Ländern mit dem höchsten Einkommen. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen beträgt rund 16.000 USD pro Jahr, wobei jedoch 20 % der Barbadier in Armut leben und 10 % ihren täglichen Lebensunterhalt nicht bestreiten können. Auf der anderen Seite gibt Barbados 6,7 % (Deutschland 5,1 %; England 6,2 %; Kuba 12,8 %) seines Bruttoinlandsproduktes für Bildung aus und erreicht ein Alphabetisierungsrate von nahezu 100 %. Die größten Wirtschaftszweige der Insel sind der Tourismus, der seit 30. bis 40. Jahren den historischen Zuckerrohranbau als größte Einnahmequelle abgelöst hat. Ansonsten zählen das Handwerk, die Ölgewinnung sowie die Rum-Distilleries als die größten Einnahmequellen der Insel.

Die Sehenswürdigkeiten

Aufgrund unserer beschränkten Zeit auf der Insel haben wir nur eine zweieinhalb stündige Taxifahrt über die Insel unternommen und uns dann an einen Strand gelegt. Während unserer Tour sind wir ein paar Aussichtspunkte, historische Gebäude und Strände abgefahren. Das Meer sieht überall unglaublich aus und verändert mit der Sonne seine Farbe. Dazu habe ich ein Video auf Youtube hochgeladen, das ihr weiter unten findet. Die Natur auf der Insel ist einfach malerisch und bietet mit der Harrison’s Cave und der Animal Flower Cave die beiden bekanntesten Sehenswürdigkeiten, die wir leider nicht zu Gesicht bekommen haben.

Ansonsten gibt es zahlreiche Bauten, wie alte Windmühlen und verlassene Fabriken, die an den Zuckerrohranbau vergangener Tage erinnern. Ergänzend kann man die Geschichte der Insel an zahlreichen Statuen erkennen, die als Mahnmal oder zur Ehre herausragender Bewohner über die Insel verteilt sind. Dazu gibt es noch einige Kirchen wie die St. James Church, deren Geschichte bis in das 16. Jahrhundert zurückreicht. Allgemein ist die Stimmung auf der Insel entspannt, die Leute sind freundlich und reden viel darüber, dass sie in den letzten Jahren von Hurrikans verschont geblieben sind. Für mich hat die Insel einen einzigartigen Flair und ich habe mich sofort wohlgefühlt. Die Bilder sprechen aber für sich. Wie immer kann mit den Symbolen am linken Rand gezoomt werden.

Zum Abschluss noch das versprochene Video vom Strand in Barbados. Perfekt um drei Minuten abzuschalten.

Am nächsten Tag legten wir 170 Kilometer nordwestlich auf St. Lucia an. Ebenfalls eine wunderschöne Insel, die einen Besuch allemal wert ist. Mehr dazu im nächsten Beitrag.

C-L

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