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Fühlst du dich?

„Wie fühlst du dich heute?“, ist ein Satz, den man sehr selten hört. Dabei fühlen sich manche Tage besser und manche schlechter an. Manchmal fühlt man sich an Orten unwohl, manchmal auch zu Hause, obwohl man zum ersten Mal vor Ort ist. Es gibt Personen, bei denen läuft es genau gleich. Allerdings geben wir diesen Gefühlen wenig Aufmerksamkeit, schließlich „wissen“ wir, wer uns guttut und wer nicht. Woher kommt allerdings dieses Wissen? Haben wir es selbst für uns erfahren oder wurde es uns mitgeteilt bzw. eingeredet? Letzte Woche habe ich über positive Gedanken berichtet. Dieser Artikel dreht sich um deren Resultat: unsere Gefühle und das Fühlen.

Gefühle und Gedanken

Warum soll ein Gefühl das Resultat unserer Gedanken sein? Eigentlich ganz einfach:
Ich werde auf einen Geburtstag eingeladen und denke, dass mich die Einladung bzw. die anwesenden Menschen wenig überzeugen. Daher freue ich mich nicht auf den Abend, gehe aber trotzdem hin. Einmal an der Party angekommen, erlebe ich eine wundervolle Nacht, mit der ich nie gerechnet hatte.
An Silvester freuen sich alle darauf zu feiern, man trifft sich, isst, trinkt und lacht…aber der Abend war im Vergleich zum Ersten nicht so genial, trotz Feuerwerk: Warum?

Ich für meinen Teil habe an Silvester das Gefühl, dass ich gut gelaunt sein muss, schließlich sind es (wirklich?) alle. Man „zwingt“ sich dementsprechend in diese Rolle, obwohl man diese Nacht lieber allein mit der Liebsten gefeiert hätte, nicht mit einer zweistelligen Anzahl an Menschen. Bei der ersten Feier bin ich zudem ohne Erwartungshaltung zur Party. Die anderen waren schon gut gelaunt und stecken mich irgendwie an. Offensichtlich gibt es zwischen den beiden Festen einen enormen Unterschied, denn viele Menschen berichten, wenn auch unterbewusst, von ähnlichen Erfahrungen.

Wenn ich mir diese Feinheit einmal verdeutliche und auf andere Gebiete ausweite, inwiefern betrifft diese Begebenheit das Leben des Einzelnen? Ich wache auch und fühle mich schlecht, weil ich zur Arbeit muss. Meine Gedanken sind in einer Abwärtsspirale gefangen, schließlich kommt mit jeder Minute der Arbeitsbeginn näher. In der Arbeit angekommen, geht mir vor dem Einstempeln schon jemand auf die Nerven und mein Tag läuft in diesem Schema weiter.
Wenn ich morgens allerdings die Augen öffne, mich gut fühle und auf meine Arbeit freue, springe ich aus dem Bett und nehme den neuen Tag und damit eine neue Chance gut gelaunt in Angriff. Einzig aus einem Grund: Ich bilde mir selbst eine vollkommen andere Realität, bewiesen durch die Quantenphysik. Wer soweit geübt ist, dass er es schafft, seine schlechten Gefühle durch gute zu verdrängen, hat den Tag schon gewonnen. Die Mitmenschen spüren das, können es allerdings nicht einordnen. Also keine Angst vor Veränderung. Sie ist zum eigenen Vorteil und hilft im Gegenzug der Masse, den das „nicht einordnen können“ bringt ins Denken.

Signale des Körpers

Wie gut kannst du deinen Körper fühlen? Gibst du auf seine Signale acht? Wenn der Rücken anfängt weh zu tun, machst du dann so weiter und ignorierst das Signal, oder suchst du dir einen anderen Weg, um ans Ziel zu kommen? Es gibt schließlich immer einen Weg, man muss ihn nur finden. In unserer Gesellschaft quält man sich stattdessen auf „altbewährten“ Wegen, weil man es schon immer so gemacht hat.
Unsere Körper geben uns allerdings ständig Signale. Die bekanntesten sind Hunger und Durst. Diese werden beachtet, schließlich können wir ohne Nahrung nicht leben. Warum verhalten wir uns mit Schmerzen nicht genau so? Wenn wir unseren Hunger ähnlich lange wie Rückenschmerzen mit uns umhertragen würden, wie würde die Welt aussehen? Um zu Essen machen wir Pausen, warum nicht bei Schmerzen? Meiner Meinung nach spielt hier die Meinung der anderen eine zu große Rolle. Wir denken, man hält uns für schwach, weil wir eine Ruhepause verlangen. In Wirklichkeit ist das ein Zeichen von enormer Stärke. Man lässt jemanden wissen, dass man auf seinen Körper (und man hat nur einen, Ersatzteile sind schwer zu beschaffen) achtet. Wenn einem jemand dabei drein redet, sollten Alarmglocken angehen. Warum? Das findet ihr selbst heraus!

Viel Spaß dabei!

 

Wie immer freue ich mich über jeden, der diesen Beitrag teilt. Auch Spenden sind willkommen, damit ich meine Arbeit so weiterführen kann. Mir macht das hier nämlich verdammt viel Spaß!

 

C-L

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