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Bewusst leben 6: Positivität

Mein Essen schmeckt nicht!

„Das Essen schmeckt nicht schlecht!“ – „Das Konzert war nicht schlecht!“ – „Sein Talent ist nicht von schlechten Eltern!“ Diese Sätze sind im deutschen Sprachgebrauch vollkommen normal und sind in den Köpfen des ganzen Landes heimisch. Trotzdem gibt es etwas an diesen Aussagen, dass verbesserungswürdig ist. Dazu muss ich allerdings etwas ausholen, kurz in die Quantenphysik abtauchen und leicht an der Spiritualität kratzen, um euch das Thema dieser Woche vorzustellen: Positivität.

Quantenphysik togo

Also: Was ist „falsch“ an den oben genannten Sätzen? War das essen etwa nicht lecker? Das Konzert unbeschreiblich gut oder das Talent einzigartig? Wo liegt der Unterschied bei diesen Beispielen?
Ist das oben genannte nicht irgendwie negativ behangen, während die untere Version eine positivere Wirkung hat? Einige meiner Leser werden jetzt denken: „Na und? Das sagt doch das gleiche aus!?“ Das entspricht auch völlig der Wahrheit, allerdings wird hierbei die Quantenphysik außer Acht gelassen. Albert Einstein hat dazu ein Zitat veröffentlicht:

Es sieht immer mehr so aus, als ob das ganze Universum nichts Anderes ist, als ein einziger, grandioser Gedanke.

Dass unsere Gedanken unsere Umgebung beeinflussen, wurde in einem Experiment erforscht, bei dem einzelne Teilchen durch zwei Schlitze auf eine Wand geschossen wurden. Das herausragende daran ist, dass sich die Teilchen anders verhielten, wenn ihr Verhalten gemessen wurde. Die Teile „wussten“ sozusagen, dass ihnen jemand zusieht und weigerten sich, sich „ungewöhnlich“ zu verhalten. Für Interessierte gibt es dazu Erklärungen auf Youtube, verschiedensten Internetseiten und Büchern. Die breite Masse hat diese Information allerdings nie erreicht, obwohl sie so viel unserer Umwelt erklärt. Wenn man bedenkt, dass wir alle aus diesen Teilchen bestehen, werden einige Phänomene unserer Umgebung logischer.

Warum spüren manche Mütter/ Väter (trotz räumlicher Trennung) dass etwas mit ihrem Kind ist, dass es verletzt ist oder Hilfe benötigt? Woher wissen wir, wer uns anruft, bevor wir aufs Telefon sehen oder können den Tod eines geliebten Menschen spüren? Das klingt alles bei weitem nicht mehr so weltfremd, wenn man sich etwas mit Einsteins Quantenphysik beschäftigt hat und feststellt, dass wir alle, auf irgendeine Weise miteinander verbunden sind.

Meine Umgebung steuern?

Jetzt zu der einen, fundamentalen Frage: Wie steuern wir unsere Umgebung? Die Antwort ist einfach, aber dennoch schwer zu verstehen: unsere Gedanken und Gefühle.

Wenn man eine Pflanze, einen Stein und einen Menschen auf einer Ebene, die geringer als das Atom ist, betrachtet, kommt man immer zu dem gleichen Ergebnis: Kleiner als ein Atom ist ein sogenannter „Quark“, noch kleiner ein „String“. Je tiefer man sich in dieses Thema einließt, erfährt man, dass im Endeffekt alles aus Energie besteht. Es klingt verrückt, aber aus dieser Energie sind wir alle gemacht. Alles was in unserem Universum war, alles was ist und alles was sein wird. Das macht den Gedanken, dass unsere Gedanken unser Universum steuern, abermals erträglicher, oder etwa nicht?

In der Spiritualität nennt man diese Energie „Licht“. Man sagt, dass alles aus Licht ist, wir Lichtwesen sind, usw. Wenn man nun die beiden Theorien verknüpft, entsteht ein einheitliches Bild, dass Physikern und Spirituellen die gleiche Basis gibt, allerdings werden andere Wörter verwendet. Wer möchte, kann diese Energie genauso gut Sternenstaub nennen, das eigentliche Gottpartikel oder die Suppe, aus der wir sind. Es ist alles exakt dasselbe.

Positiv Denken

Jetzt einmal angenommen Einstein hat recht. Was ziehen wir dann mit der Aussage, dass das Essen „nicht schlecht“ war, in unsere Realität? Ganz klar: Mehr schlechtes Essen! Denn das „nicht“ hört das Universum nicht. Es wird ausgeblendet, um uns bessere und positivere Möglichkeiten der Kommunikation zu ermöglichen. Das „schlecht“ könnte somit in unserem Wörterbuch sterben und zu einem „nicht gut“ werden. So würden wir jederzeit positive Affirmationen in unser Universum drücken und mehr „gute“ Dinge essen/tun/erleben. Wenn man die Welt auf diese Weise betrachtet, öffnet einem Sarkasmus neue Wege. Ich kann dadurch in einer positiven Weise etwas „schlecht reden“ und mein Zuhörer versteht im Idealfall, was ich wirklich meine: „Das hast du gut gemacht!“ – obwohl es eigentlich bescheiden war.

Menschen, die sich mit dieser Einstellung beschäftigt haben und hauptsächlich positive Gedanken hatten, kennen wir als die größten Erfinder und Menschen, die die Entwicklung unseres Planeten stark vorangebracht haben. In wissenschaftlicher Hinsicht zum Beispiel Albert Einstein und Nikola Tesla. Auf religiöser Ebene vermutlich Jesus und Buddha. Sie haben, durch immer stärkere, positive Gedanken ihre Realität gebildet und waren zudem „gute“ Menschen, die den Erfolg der Rasse über ihren eigenen gestellt haben. Im Endeffekt leben sie dadurch ewig und bleiben unvergessen.

Denkt doch mal darüber nach. Meiner Meinung nach ist Positivität der Schlüssel zum Bewusstsein und somit der Schlüssel zu einem besseren Leben. Wissenschaftlich bewiesen durch Einstein und natürlich selbst ausprobieren. Streicht dazu für zwei Wochen das „schlecht“ aus eurem Wortschatz und beobachtet, wie euer Leben besser wird – ihr werdet nie wieder in die Negativität zurückkehren!

Um diesen Artikel nicht in die Länge zu ziehen, werde ich nächste Woche mehrere Beispiele zur Positivität niederschreiben. Bis dahin, probiert einfach aus und lasst nur dieses eine Wort „schlecht“ weg. Geht mit offenen Augen durch die Welt und bemerkt die Kleinigkeiten, die anders sind als sonst. Nächste Woche gehe ich dann tiefer ins Detail und nehme Gefühle mit ins Boot.

Dieser Artikel darf gerne auf Social-Media geteilt werden. Ihr seid auch herzlich dazu eingeladen, mir Kommentare und Gästebucheinträge zu hinterlassen. Ich freue mich über jeden einzelnen.

 

Viel Spaß beim positiv sein!

 

C-L

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