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Besser Leben 3: Glücklich sein

Was ist Glück? Wie definiert man Glück und woran erkennt man es, wenn es vor einem steht? Einfache Fragen, die unlösbar erscheinen. Ich in diesem Beitrag darauf eingehen, wovon unser Glück abhängt und wie wir glücklicher werden.

Glücklich macht man sich selbst

Meiner Meinung nach liegt Glück im Auge des Betrachters. So kann ein Mensch andere Dinge als seine Glücklichmacher ansehen als ein anderer. Manch einen macht ein Sportwagen glücklich, einen anderen eine Aktivität, den nächsten eine Spielkonsole. Das war meine Denkweise früher. Inzwischen glaube ich, dass zum glücklich sein vor allem eins gehört: eine Einstellung. Ich dachte früher, wenn ich nochmal den Job wechsle, werde ich glücklicher. Wenn ich mir den Sportwagen kaufe, werde ich glücklicher. Wenn ich das und das tue, dann werde ich glücklicher. Im Endeffekt lief es allerdings immer auf Geld ausgeben in irgendeiner Form hinaus und das gute Gefühl hielt nur kurz – dann begann eine Art Kreislauf von vorne.

Mittlerweile habe ich mein Denken geändert und kann mich mehr über Kleinigkeiten freuen. Dazu habe ich zwar einige Zeit und Erfahrungen benötigt, im Nachhinein hat sich das aber für mich bewährt. Anstatt wie früher von einem Event zum nächsten zu tingeln, setze ich mich jetzt lieber in die Natur und genieße die Sonne. Das allerdings vor mir selbst zuzugeben war für mich ein schwerer Schritt – so blöd es auch klingt. Schließlich sah ich mich als einen Partygänger und hielt das für das einzig wahre Leben – ein naiver Gedanke und Stein in meinem Weg, um mich glücklich zu machen.

Reagieren mit den Umständen

Ich glaube auch, dass Glück stark durch die Reaktionen mit der Umwelt entsteht. Anders gesagt: Wenn das Leben mal scheiße ist, sollten wir vielleicht unsere Art darauf zu reagieren ändern. Wir schätzen uns selten glücklich darüber, dass unsere Nase frei ist – bis zum ersten Tag der Grippe. Uns ist es egal, dass wir morgens aus dem Bett springen können…solang, bis uns der erste Bandscheibenvorfall einholt, usw. Wenn ich also meinen „gesunden Normalzustand“ als eine Form von Glück betrachte – dann wird doch auch ein normaler Tag plötzlich zu einem guten. Diese Einstellungsänderung lässt sich auf alle Bereiche des Lebens erweitern und lässt glücklich sein ein Stück weit Einstellungssache werden.

Wenn man sich beispielhaft seine äußeren Umstände genau ansieht – was braucht man wirklich zum Leben? Denn eigentlich reicht Essen, Trinken, Gesundheit und ein Dach. Wir besitzen allerdings viel mehr als diese „Basics“, halten sie allerdings oftmals für selbstverständlich – sie sind es über die Jahre einfach geworden. Fakt ist aber auch, dass die Möglichkeit besteht, dass wir das alles wieder verlieren – das öffnet aber auch die Möglichkeit, dass man darüber glücklich sein könnte, wie weit die menschliche Rasse ihre Entwicklung getrieben hat und in wie sicheren Zeiten wir leben. Glück ist wohl auch Ansichtssache.

 

Was dich im Endeffekt zum Lächeln bringt, musst du selbst wissen bzw. herausfinden. Dieser Artikel soll nur eine Hilfestellung geben und aus meinen Erfahrungen berichten.

 

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C-L

 

 

 

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