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Bewusst Leben 24: Himmel und Hölle

Die Kirche erzählt uns schon lange etwas über Himmel und Hölle. Das eine wird von Gott bewohnt, das andere vom verstoßenen Satan regiert. Wenn du Gutes tust, kommst du in den Himmel; wenn du Böses tust, kommst du in die Hölle. Auf die Frage, warum Satan als böse angesehen wird, wenn er doch die Bösen bestraft – darauf weiß keiner eine Antwort. Auch die beschriebenen zehn Gebote sind in erste Linie geklaut und vollkommen falsch formuliert. Nur kleine Änderungen bringen eine völlig neue Wirkung in die verstaubten Sätze und passen sie an unsere Zeit an:

1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Sei dein eigener Gott

2. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.

Sprich aus, was du möchtest

3. Du sollst den Tag des Herrn heiligen.

Ruhe, wenn du Ruhe benötigst

4. Du sollst Vater und Mutter ehren.

Ehre deine Mitmenschen

5. Du sollst nicht töten.

Ehre das Leben

6. Du sollst nicht ehebrechen.

Sei und bleib treu

7. Du sollst nicht stehlen.

Respektiere den Besitz anderer

8. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.

Sag die Wahrheit

9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.

Beherrsche deine Triebe

10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.

Gönne deinem Nächsten seine Errungenschaften

 

Durch eine kleine Umformulierung sind das plötzlich positive Gesetze, nach denen man wunderbar sein Leben leben kann. Die Kirche, durch ihre Unwissenheit gelenkt, hat mindestens (!) bei der Übersetzung dieser Gebote einen derart riesigen Fehler begangen, dass wir heute noch daran zu knabbern haben. Von der Vorbildfunktion völlig abgesehen.

Himmel und Hölle – Wo denn?

Auch wenn es unvorstellbar klingt und gegen alles geht, was wir uns seit Jahrhunderten erzählen: Himmel und Hölle befinden sich im Kopf des Einzelnen. Die Kirche erzählt uns, dass wir nur mit einem guten Leben in den Himmel kommen, sonst scheucht uns der (uns liebende!) Gott in die Hölle, wo wir für unsere Missetaten leiden sollen. Im Himmel herrscht quasi der strikte Dresscode „rein und unschuldig“ – die Gästeliste ist vermutlich dementsprechend kurz. Wisst ihr aber, was viel logischer ist – auch wenn man Gott mit ins Bild zieht: Unsere Gedanken entscheiden über unseren Himmel oder Hölle. Solange ich positive Gedanken habe, lebe ich somit „in meinem Himmel“ – denn ich erlebe positive Dinge. Je mehr Positivität meine kleinsten und unscheinbarsten Gedanken durchziehen – desto besser wird mein Außen. Daher kommt auch der Satz: Wie im Himmel so auf Erden. Das hat null mit Gott im Himmel zu tun, sondern bedeutet: „Wie in Gedanken, so im außen“ oder „Wie innen, so außen“.

Wer war Jesus?

In der Türkei ist eine neue Bibel aufgetaucht (meisterwartete Fortsetzung seit locker 2000 Jahren!) in der behauptet wird, dass Jesus nie gekreuzigt wurde, stattdessen musste Judas herhalten. Der Vatikan versucht selbstverständlich zu verhindern, dass das an die Öffentlichkeit gelangt – denn dann wäre ihre Marketingstrategie völlig sinnlos. Stellt euch vor, wir würden einen Verräter am Kreuz anbeten. Meiner Meinung nach war Jesus auch etwas anderes als der Sohn Gottes – er war ein Mensch mit einer unfassbar großen Liebe für die Menschheit und einem starken Gottglaube. Seine Vorstellungskraft und Wünsche haben dann den Rest erledigt und ihm jahrtausendelangen Ruhm eingebracht. Ob es allerdings seine Absicht war, dass in Gold gekleidete Männer in pompösen Kathedralen seine Botschaft verdrehen und verkaufen – nein.

Seine Wunder kann ich auf relativ einfache Art erklären, auch wenn es verrückt klingt: Auf einer Ebene kleiner als Atome besteht alles aus dem gleichen „Material“. Dieses Material in einer bestimmten Kombination formt Steine, Luft, Wasser, Menschen, Pommes rot-weiß und Wein. Angenommen Jesus war wirklich voll drauf, dann konnte er vermutlich durch Gedankenkraft über Wasser laufen, weil er sich eine geschlossene Oberfläche (unter seinen Füßen) vorgestellt hat. Zum Wasser in Wein verwandeln hat er kurz seinen Finger in einen Wasserbottich gehalten und erklärt, dass das jetzt nach Wein schmeckt – man glaubte ihm, er veränderte Gedanken und die Realität nahm eine Wendung – klingt logisch, oder?

Über dieses Thema könnte ich unzählige Beiträge schreiben – was denkt ihr darüber? Hinterlasst mir einen Kommentar, schickt mir eine E-Mail oder eine Nachricht via Social Media.

C-L Ludwig

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