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Besser Leben 20: Das Selbstbild

Wenn man Zeit mit der Familie, dem Freundes- oder Bekanntenkreis verbringt, hört man öfters Ausdrücke wie: „Ich bin doch blöd, weil…; Bin ich ein Trottel, weil…!; Ich Depp hab´vergessen zu…“, etc. Wenn man, wie im letzten Beitrag „Sprache“ schon erwähnt, einmal genauer über seine Worte nachdenkt, stellt sich allerdings heraus, dass sich selbst schlecht reden viel übler ist, als man eigentlich denkt. Wie ich schon oft geschrieben habe, bestimmen wir unsere Realität durch unsere Gedanken und sollten eigentlich versuchen, uns selbst zu pushen und zu verbessern. Wenn man sich allerdings mehrmals täglich als einen Idioten bezeichnet – wie sieht dann die eigene Zukunft aus bzw. zu welcher Person wird man?

Einfach mal nichts sagen

Meiner Meinung nach ist es äußerst wichtig im Leben, Respekt vor sich selbst zu haben. Wir haben uns allerdings schon so daran gewohnt, uns selbst schlechter darzustellen als wir es eigentlich sind, dass das für viele zur Normalität geworden ist. Daher wissen wir schlichtweg nicht, dass solche Kleinigkeiten einen Unterschied machen. Wenn wir uns allerdings selbst schlecht behandeln und das nach außen reflektieren – dann laden wir schon beinahe unsere Mitmenschen dazu ein, uns ähnlich zu behandeln. In diesem Sinne ist es manchmal besser, seine Aussage für einen Moment zurückzuhalten und darüber nachzudenken, was man gerade von sich gibt und vor allem, ob es für irgendeinen der Beteiligten förderlich ist. Im Zweifelsfall ist meiner Meinung nach ruhig bleiben und Abwarten die bessere Alternative – oft nimmt das Gespräch dann eine Wendung, aber: probiert euch selbst aus!

Den eigenen Sinn finden

Wer schon aufhört mit „sich selbst schlecht reden“, kann doch eigentlich gleich anfangen und „sich selbst gut reden“. Wenn ich mir nämlich eintrichtere, dass ich Dinge schaffe, dass ich sie kann und gut genug dafür bin – dann zieh ich eben diese Realität in mein Leben. Am besten funktioniert das (meiner Meinung nach), wenn ihr wisst, was ihr im Leben erreichen möchtet. Wer einfach Kinder bekommen und mit einer glücklichen Familie ein ruhiges Leben leben möchte – der soll sich genau das wünschen. Wer allerdings im Singen oder Musizieren seinen Sinn findet – der sollte Arbeit und Zeit in diesen Wunsch stecken und geduldig abwarten, was daraus wird. Wichtig ist, dass man sich der Kraft seiner Gedanken bewusst ist und anstatt an Familienstreit an schöne Tage denkt bzw. an die ersten Auftritte auf einer Bühne, immer größere Bühnen und ein größeres Publikum, dass vor einem steht.

Ich finde, dass wir unserem eigentlichen Leben hinterher leben, weil wir ein verzerrtes Bild von uns selbst haben. Außerdem lassen wir uns einreden, dass wir nicht gut genug sind, um unsere Träume zu verwirklichen oder haben oftmals Angst vor einem besseren Leben – schließlich könnten wir tiefer fallen, je höher wir steigen. Dass wir aber auch den Rest unseres Lebens oben leben könnten – das trauen wir uns kaum denken.

Wenn ihr ähnliche Beobachtungen gemacht habt, Unterstützung bei eurem Selbstbild benötigt oder einfach etwas loswerden möchtet – hinterlasst mir einen Kommentar oder tretet mit mir via E-Mail oder Social-Media in Kontakt!

 

C-L

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