Bewusst Leben 17: Unsere größte Angst
11. Dezember 2018
Bewusst Leben 19: Unsere Sprache
10. Januar 2019

Bewusst Leben 18: Wünschen

Was hat Wünschen mit einem bewussten Leben zu tun? Ganz klar: Alles! Auch wenn die meisten Menschen es für unvorstellbar halten, Wünschen hat eine äußerst große Macht, denn damit steuern wir „unser Universum“ und verändern es – nach unseren Wünschen. Wenn ich allerdings hauptsächlich Negativität in meinen Vorstellungen habe, so ist es nur logisch, wenn meine Realität/ Welt ähnlich negativ aussieht.

In der Spiritualität findet man verschiedenste Praktiken, um sich zukünftige Ereignisse in sein Leben zu wünschen bzw. zu ziehen – nur die Wünsche bleiben ähnlich. Das reicht von einem neuen Job über eine Wurstsemmel bis hin zum Lebenspartner – man kann sich schlichtweg alles wünschen – solange es in die eigene Vorstellungskraft passt. Wenn ich, als schlechter Sänger, mir allerdings wünsche, Popstar zu werden und mir selbst kaum vorstellen kann, dass das funktioniert – dann stehen selbstverständlich die Chancen hoch, dass der gewünschte Effekt nie eintritt. Daher kommt die Frage auf: Was gibt es beim Wünschen alles zu beachten?

Wünschen will gelernt sein!

Was kann man denn beim Wünschen verkehrt machen – Ganz klar: Alles! Zum einen braucht es die richtige geistige Haltung, einen optimal formulierten Wunsch und zum anderen Geduld, um auf die Erfüllung des Wunsches zu warten und ihn nicht zu früh als nichtig zu betrachten. Aber eins nach dem anderen.

Für den Anfang sucht ihr euch am besten ein ruhiges Plätzchen, an dem ihr entspannen könnt. Wer mag, kann natürlich vorab meditieren oder sich auf andere Arten in einen entspannten Zustand versetzen – in Endeffekt geht es darum, klar im Kopf zu sein. Dann formuliert ihr euren Wunsch in euren Gedanken und achtet dabei EXTREMST auf die Formulierung. Im Speziellen passt ihr auf, dass ihr das aussprecht, was ihr euch wünscht. NIEMALS das, was, auf gut Deutsch, unerwünscht ist. Meiner Meinung wird der Effekt verstärkt, wenn ihr anstatt auf einen Gegenstand eine Tätigkeit wünscht: Wenn ihr also Hunger habt, denkt ihr nicht an ein Schnitzel, sondern stellt euch beim Essen des Schnitzels vor. Wenn ihr ein neues Cabrio möchtet, dann denkt weniger an das Auto selbst, sondern wie ihr mit dem Sportwagen durch Serpentinen fahrt und die Sonne genießt.

Zudem solltet ihr ein Zeitfenster in den Wunsch einbauen. Innerhalb der nächsten drei Tage möchte ich ein Cabrio vor der Tür stehen haben – haltet ihr das für möglich und passt es in eure Vorstellungskraft – Nein? – könnt ihr es euch innerhalb von sechs Monaten vorstellen – Ja – dann wartet sechs Monate ab. In dieser Zeit solltet ihr nach Möglichkeit aufhören an den Wunsch zu denken und ihn loslassen. Ansonsten blockiert ihr eure eigene Energie und der Wunsch kann sich nur schwer materialisieren. Auf welchem Weg dann euer Traum in euer Leben kommt, ist nochmals eine Herausforderung. Schließlich bilden wir uns ein, dass das Cabrio nur durch einen Lottogewinn realisierbar ist; versteifen uns möglicherweise darauf und blockieren andere Wege; anstatt offen zu bleiben und das Universum einfach machen zu lassen.

Nach dem Wünschen kommt: Annehmen

Ihr habt euch einen kleinen Geldsegen gewünscht und wartet darauf, während ihr euer Leben lebt. Nach einigen Tagen findet ihr in einem Parkhaus einen Geldschein, hebt ihn auf und freut euch – schließlich hat das Ganze funktioniert und ihr habt Geld bekommen. Was aber, wenn jemand auf euch zukommt und euch einen interessanten Neben-Job anbietet – zählt das dann auch? Ich würde sagen, dass es das definitiv tut, allerdings ist das Ansichtssache und unter anderem von eurem Wortlaut abhängig. Fakt ist, dass ihr für eure Träume etwas tun müsst – was im Endeffekt aber sehr einfach ist: Ihr folgt eurer Intuition und tut die Dinge, auf die ihr im Moment Lust habt. So ebnet ihr den Weg, auf dem eure Träume in euer Leben kommen.

Natürlich hat jeder anfangs Probleme, die Anleitung in die Tat umzusetzen. Aber, wie immer im Leben: Man muss verlieren, um das Gewinnen zu lernen. Lasst euch daher von Rückschlägen nicht einschüchtern, sondern seht sie als einen weiteren Schritt zu eurem Ziel.

In einem der nächsten Beiträge werde ich euch dazu über die Deutsche Sprache aufklären und erklären und warum wir seit vielen Jahren falsch damit umgehen.

 

C-L

 

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei
%d Bloggern gefällt das: